Schriftgröße ändern:aa

Geburtshilfe

baby02_foto

In unserem Zentrum sind Sie vor, während und nach Ihrer Schwangerschaft in jeder Hinsicht gut aufgehoben.
In entspannter, freundlicher Atmosphäre und mit unserer langjährigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz unterstützen und begleiten wir Sie durch alle Phasen Ihrer Schwangerschaft.

Vorsorge und Betreuung während der Schwangerschaft

Basierend auf den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung („Mutterschafts-Richtlinien“) umfasst die Vorsorge und Betreuung während der Schwangerschaft eine Reihe von als medizinisch notwendig erachteten Leistungen, die dazu dienen sollen, Schwangerschaftsrisiken zum frühesten möglichen Zeitpunkt zu erkennen und im Anschluss umgehend behandeln zu können.

Ergänzend zu diesem Standardvorsorgeprogramm bieten wir Ihnen weitere Untersuchungen und zusätzliche Maßnahmen, die insbesondere dazu beitragen können, die Sicherheit für Sie und Ihr Kind entscheidend zu erhöhen.

Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen

Nach Feststellung einer Schwangerschaft wird bis zur Geburt eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt, die zunächst in einem etwa vierwöchigen Abstand und daraufhin je nach dem individuellen Verlauf der Schwangerschaft in kürzeren Intervallen erfolgen.

Im Mittelpunkt der Erstuntersuchung (vorzugsweise zwischen der 4. bis 8. SSW) stehen neben der Bestätigung der Schwangerschaft und einer Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins eine umfangreichen Anamnese (Abklärung der medizinischen Vorgeschichte) sowie eine gründliche allgemeine, gynäkologische und labortechnische Untersuchung. Zudem wird der so genannte Mutterpass angelegt, in dem sämtliche, auch im Zuge der folgenden Vorsorgeuntersuchungen gewonnenen Daten eingetragen werden.

Im Laufe der Schwangerschaft werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

Einmalig durchgeführte Untersuchungen

  • Ausführliche Anamnese (Familien-, Eigen-, Schwangerschafts-, Arbeits- und Sozialanamnese)
  • Allgemeinuntersuchung
  • Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins
  • Gynäkologische Untersuchung (inkl. Zervixabstrich zur Untersuchung auf Chlamydia trachomatis)
  • Syphilis-Test
  • Gonorrhoe-Test (Tripper)
  • Rötelnvirus-Antikörperbestimmung (eine Infektion kann zu Missbildungen beim Kinde führen)
  • Bluttest (Blutgruppe, Rh-Faktor, Hämoglobinbestimmung (Hb) )
  • Antikörpersuchtest (AK)

Mögliche weitere Untersuchungen (bei entsprechender Indikation oder auf Wunsch):

  • Toxoplasmose
  • Aids-Test
  • Hepatitis-B-Test
  • Pap-Abstrich
  • bei genetisch bedingtem Risiko: humangenetische Beratung und/oder humangenetische Untersuchung

Bei den Vorsorgeterminen regelmäßig durchgeführte Untersuchungen:

  • Gewichtskontrolle
  • Blutdruckmessung
  • Urinuntersuchung (Eiweiß, Zucker und Sediment)
  • Ultraschalluntersuchung (insgesamt werden drei Ultraschallaufnahmen während der Schwangerschaft empfohlen)

Sonstige Leistungen:

  • Beratung vor einer geplanten Schwangerschaft
  • Medizinische Betreuung der Schwangerschaft
  • First-Trimester-Screening: Nackentransparenzmessung per Ultraschall zur Einschätzung des Risikos für Trisonomie 21 (Down-Syndrom)
  • Ultraschalluntersuchungen und 3D/4D-Ultraschall („Babyfernsehen“) inkl. Bild, Speicherung auf CD/DVD oder USB-Stick möglich
  • Farbdoppler-Ultraschall (Dopplersonographie)
  • Blutentnahme zur Bestimmung von Toxoplasmose in der Schwangerschaft
  • Blutentnahme zur Bestimmung von AFP in der Schwangerschaft
  • Triple-Test, Ultraschall, Blutentnahme und Beratung

Sie haben noch Fragen oder benötigen nähere Informationen? Unser Team steht Ihnen während der Sprechzeiten gerne telefonisch oder persönlich zur Verfügung.

Blutuntersuchungen

Zu Beginn der Schwangerschaft erfolgen die Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors, sowie die Durchführung eines Antikörpersuchtestes. Dieser Antikörpersuchtest wird zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche wiederholt und hilft uns eine eventuelle Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Ihnen und Ihrem Kind festzustellen.

Falls das Blutgruppenmerkmal "Rhesus negativ" festgestellt wurde, erhalten Sie zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche eine Spritze, um einer möglichen Unverträglichkeit vorzubeugen. Gesetzlich vorgeschrieben sind ferner ein Test auf Geschlechtskrankheiten und eine Röteln-Antikörperbestimmung. Diese ist wichtig, da eine Infektion mit dem Rötelnvirus zu Missbildungen bei Ihrem Kind führen kann.

Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich zur gesetzlichen Vorsorge, auch eine Untersuchung auf HIV (Aidsvirus) durchführen zu lassen.

Nach der 32. Schwangerschaftswoche wird nochmals Blut entnommen, um eine eventuell bestehende Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus erkennen zu können. Eine solche Infektion könnte während der Geburt zu einer Ansteckung des Kindes führen.

Druckansicht - zum Seitenanfang